Seit 1878

Mehr als 135 Jahre Gegenwart Wempe

Mit 80 Mark am Start: Vor über 135 Jahren legte Gerhard D. Wempe in der Provinz den bescheidenen
Grundstein für ein heute renommiertes, internationales Unternehmen.
Betrachten Sie eine große Firmengeschichte, die zugleich auch Familienhistorie ist.

Vorübergehende Schließung der Niederlassung in Peking
31. August 2015

Vorübergehende Schließung der Niederlassung in Peking

Aufgrund eines geplanten Standortwechsels in China wurde der Mietvertrag mit dem Pekinger Einkaufszentrum Parkview Green FangCaoDi nicht verlängert.
Die strategische Ausrichtung der Mall, die Wechselkursentwicklungen der letzten Monate sowie die hohe Besteuerung auf Luxusgüter führten dazu, dass die Wempe-Niederlassung die Umsatzerwartungen nicht erfüllte. Ohne den asiatischen Markt aus den Augen zu verlieren, werden alle Aktivitäten für die chinesischen Kunden ab sofort in den nationalen und internationalen Wempe-Niederlassungen gebündelt und verstärkt.

Wempe besitzt weltweit 32 Niederlassungen
Im Jahr 2015

Wempe besitzt weltweit 32 Niederlassungen

Der Wempe-Kunde kann sich nun insgesamt in weltweit 32 Wempe Geschäften und Niederlassungen über ausführliche Beratungsgespräche und ein erstklassiges Einkaufserlebnis freuen. Die Eröffnung weiterer exklusiver Markenboutiquen und die Erweiterung der Verkaufsfläche an verschiedenen Standorten sind geplant.

PATEK PHILIPPE BOUTIQUE
30. Juli 2015

PATEK PHILIPPE BOUTIQUE

Zwei Unternehmen, eine Mentalität: Wempe eröffnet im Sommer 2015 am Neuen Wall 5 in Hamburg eine exklusive Patek Philippe Boutique. Auf über 100 Quadratmetern lassen die klassischen Meisterwerke der Schweizer Uhrenmanufaktur die Herzen von Kennern der handwerklichen Uhrmacherkunst höher schlagen. Die vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Patek Philippe und Wempe begann bereits im Jahr 1927 als Herbert Wempe die erste Bestellung einer erstklassigen Auswahl begehrter Uhren tätigte.

A. Lange & Söhne Boutique
19. Dezember 2013

A. Lange & Söhne Boutique

Sächsische Handwerkskunst für Uhrenliebhaber an der Isar: Am 19. Dezember 2013 öffnete in der Perusastraße in München die zweite deutsche Boutique von A. Lange & Söhne ihre Türen. Sie wird in Kooperation mit dem langjährigen Partner Juwelier Wempe betrieben. Bereits 2007 hatte die Marke in Dresden ihre weltweit erste Boutique eröffnet. Mit München steigt die Zahl der Lange-Boutiquen auf weltweit zwölf. Darüber hinaus sind die handgefertigten Präzisionszeitmesser aus Sachsen mittlerweile in über 60 Ländern bei den besten Fachhändlern erhältlich.

Jaeger-LeCoultre Boutique
13. September 2013

Jaeger-LeCoultre Boutique

Ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte ist die Eröffnung der ersten von Wempe präsentierten Jaeger-LeCoultre Boutiqe.
In der Frankfurter Goethestrasse 4-8, unweit der Niederlassung Wempe, öffneten sich nun die Tore. Diese exklusive Zusammenarbeit erfüllt uns mit Stolz und erweitert den Horizont erneut.

Hamburger Familienunternehmen sticht erneut in See
10. Mai 2013

Hamburger Familienunternehmen sticht erneut in See

Im Rahmen des Hafengeburtstags in Hamburg wurde das Kreuzfahrtschiff MS Europa II feierlich getauft und Juwelier Wempe feiert mit.
Wie schon auf der MS EUROPA, wird Wempe auch auf dem neuen Luxuskreuzfahrtschiff von Hapag-Lloyd mit einer eigenen Boutique vertreten sein. Von der ins Mittelmeer führenden Jungfernfahrt an profitieren die Kreuzfahrtgäste dort von der bekannten Wempe-Service- und -Beratungsqualität.

Juwelier Wempe expandiert nach Asien
31. Januar 2013

Juwelier Wempe expandiert nach Asien

Stolz präsentiert der Hamburger Juwelier seine erste Niederlassung in Peking, insgesamt die 29. weltweit.
In einem der auffälligsten Neubauten der chinesischen Hauptstadt, der modernen Stahl-Glas-Pyramide Parkview Green, entstand auf fast 600 Quadratmetern ein neuer Concept-Store. Viele Touristen aus China kennen den Namen Wempe, die hohe Kompetenz und den besonderen Service bereits von ihren Reisen nach Deutschland oder Europa. In der Niederlassung in Peking erfahren sie nun diese traditionellen Werte, die Wempe seit 1878 lebt, in einem neuen Ambiente. Denn der Concept-Store bringt nicht nur deutsche Juwelier- und Meisterwerke der Uhrmacherkunst nach China, mit seinen interaktiven Exponaten erweckt er auch die Zeitmessung zum Leben.

Niederlassung Frankfurt Flughafen eröffnet
10. Oktober 2012

Niederlassung Frankfurt Flughafen eröffnet

Am Frankfurter Flughafen ist im Oktober 2012 die 26. Wempe Niederlassung eröffnet worden. Im neu errichteten Non-Schengen Bereich am Terminal 1, Ebene 3, Abflugbereich Z finden Sie nun Feine Uhren und Juwelen von Wempe.

Rolex Boutique Wempe in New York
10. Mai 2012

Rolex Boutique Wempe in New York

In New York eröffnen Wempe und Rolex die neuste gemeinsame Boutique: New York City, 665 Fifth Avenue, Ecke 53. Straße.

Neubau an der Sternwarte
im Jahr 2011

Neubau an der Sternwarte

Die Wempe Sternwarte in Glashütte, einzige unabhängige und amtlich anerkannte deutsche Chronometerprüfstelle und Entstehungsort der Uhrenlinien Wempe Zeitmeister Glashütte I/SA und Wempe Chronometerwerke Glashütte I/SA, wurde um ein Gebäude erweitert. Die neuen Räumlichkeiten bieten Platz für den geplanten Ausbau der Zeitmeister-Fertigung. Zudem ist hier die Produktion der Präzisions-Pendeluhren und der mechanischen Marinechronometer untergebracht. Eine eigens eingerichtete Werkstatt für die CNC-Fräs- und -Graviermaschinen sowie die Drehmaschine bietet den Uhrmachern kurze Wege und optimale technische Ausstattung.

Braucht Wempe ein Museum?
27. Mai 2011

Braucht Wempe ein Museum?

Ja, wenn man eine solche Sammlungspräsentation als Gelegenheit betrachtet, die Historie eines mittelständischen Unternehmens im Spiegel der großen Zeitgeschichte zu erleben. Ab dem 27. Mai 2011 ist im Hamburger Stammsitz, Steinstraße 23, die Firmengeschichte…
 
Hellmut Wempe plante seit vielen Jahren, den Werdegang seines Familienunternehmens für Mitarbeiter, Geschäftspartner und die Öffentlichkeit anschaulich zu machen. Gemeinsam mit einem qualifizierten Team aus den unternehmenseigenen Bereichen Uhren und Schmuck sowie Baubetreuung und Dekoration, begann im Jahr 2009 die aktive Umsetzung dieses Projektes.
 
Während die bestehenden Archive nach historischen Zeitungsanzeigen, Fotos sowie Dokumenten durchsucht und neu geordnet wurden, forschte die Arbeitsgruppe weltweit nach historischen Uhren und anderen Gegenständen, die die Firmengeschichte dokumentieren. Dazu gehörten Uhren Schweizer und deutscher Manufakturen wie Rolex, Cartier und A. Lange & Söhne, die Hellmut Wempe in Deutschland als erster Einzelhändler verkaufte. „Bei den Museumsstücken habe ich auch ein besonderes Augenmerk auf die gestalterischen Veränderungen in den Bereichen Ladenbau, Verpackung und Werbung gelegt“, sagt Hellmut Wempe.
Nicht nur auf Antiquitätenmessen, im Internet und in Auktionshäusern wurde man fündig, sondern auch Mitarbeiter des Unternehmens stellten Uhren und Schmuck aus ihrem Privatbesitz zur Verfügung. Besondere Raritäten fand man mittels Zeitungsanzeigen. So kamen bis heute über 735 Exponate zusammen, von denen das älteste eine Diamantwaage aus dem Jahr 1830 ist.

Von 1878 bis heute reichen die Ausstellungsstücke in den 14 Vitrinen. „Das Wissen um den Unternehmergeist meiner Vorfahren begleitet mich bei meiner täglichen Arbeit. Tradition heißt, zu wissen, wo man herkommt, wo man steht und wohin man will. Das Museum ist für mich ein Ort, wo Zukunft beginnt, sagt Kim-Eva Wempe, die seit 2003 als erste Frau an der Spitze des Unternehmens steht.

10 Jahre Schmucklinien BY KIM
Im Jahr 2010

10 Jahre Schmucklinien BY KIM

In weniger als zehn Jahren schuf Kim-Eva Wempe eine Schmuckmarke mit einer durchgängigen und wiedererkennbaren Identität: BY KIM.
Angetrieben von der Idee, neue Linienführungen und Inhalte im Schmuck zu entdecken, die mit der Mode und dem Zeitgeist Schritt halten – ohne sich jedoch den kurzen Lebenszyklen der Mode zu unterwerfen –, ist es dem Unternehmen Wempe gelungen, Kreationen zu schaffen, die stolz, sinnlich und schön sind. Genau wie die Menschen, die Kim-Eva Wempe und Kreativdirektorin Catherine Plouchard dabei im Blick haben.

Entdecken Sie die Schmucklinien BY KIM.

Wempe mit mehr als 500 Mitarbeitern
Im Jahr 2010

Wempe mit mehr als 500 Mitarbeitern

Wempe wächst außen und innen! Die Ausweitung der Geschäftsbereiche mit einer eigenen Uhrenmanufaktur und immer stärkeren Niederlassungen lässt die Zahl der Angestellten stark anwachsen. Zunächst ist auch kein Ende in Sicht.

Gemeinsam wird erstmal ein Umsatz von 300 Mio. Euro erreicht.

Rolex Boutique Wempe in Berlin
Im Jahr 2009

Rolex Boutique Wempe in Berlin

Berlin, Kurfürstendamm 184.

Wempe eröffnet am 28. Mai, nach langjähriger erfolgreicher Partnerschaft,gemeinsam mit Rolex die erste Rolex Boutique in Deutschland. Die exklusiven Räumlichkeiten befinden sich in einem prachtvollen Stilaltbau am Berliner Kurfürstendamm.

Nach Mailand und Paris ist Berlin die dritte Metropole, in der eine Rolex Boutique eröffnet wird. Die Boutique ist von den Genfer Innenarchitekten der Luxusuhrenmanufaktur Rolex im neuen, unverwechselbaren Erscheinungsbild entworfen und eingerichtet worden. Jedes einzelne Detail zeugt von Raffinement und Noblesse. Die großzügigen Räume, harmonischen Linien und die exquisite Ausstattung sind das Kennzeichen einer Marke, die in der Welt des Luxus zu Hause ist.

„Hundertjährige Firmengeschichten wie die des Hamburger Familienunternehmens Wempe und der Uhrenmanufaktur Rolex stehen nicht nur für eine lange Tradition, sie stehen auch für Erfahrung und Kompetenz“, so Peter Streit, Geschäftsführer von Rolex Deutschland. „Bereits Anfang der fünfziger Jahre kaufte mein Vater Hellmut Wempe als erster Juwelier in Deutschland Armbanduhren von Rolex. Aufgrund dieser langen Verbundenheit der beiden Häuser und der besonderen gegenseitigen Wertschätzung freuen wir uns sehr darüber, dass wir die exklusive Rolex Boutique in Berlin führen werden“, sagt Kim-Eva Wempe, Inhaberin Gerhard D. Wempe KG.

> Juwelier Wempe in Berlin

Kim-Eva Wempe ist Hamburger Unternehmerin des Jahres
29. März 2007

Kim-Eva Wempe ist Hamburger Unternehmerin des Jahres

Kim-Eva Wempe hat aus dem Handelsunternehmen Wempe eine internationale Marke gemacht und diese fest am Markt etabliert. „Sie hat gezeigt, dass Nachfolger eines Traditionsunternehmens mit der Zeit gehen können, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu vergessen“, heißt es in der Begründung der Jury. Der Titel „Unternehmer des Jahres“ wird von der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU) und dem Bundesverband Junger Unternehmer (BJU), Regionalkreis Hamburg, verliehen. Kim-Eva Wempe dankte ihrem Vater, ihren Mitarbeitern und vor allem ihren Kunden und sagte beim Festakt in Hamburg: „Es macht mich stolz, dieses 128 Jahre alte Familienunternehmen erfolgreich in die vierte Generation geführt zu haben.“ Wempe beschäftigt insgesamt 460 Mitarbeiter und unterhält 25 Niederlassungen, davon fünf in den wichtigsten Metropolen der Welt.

Wempe präsentiert die zurzeit einzigen deutschen Armbandchronometer.
September 2006

Wempe präsentiert die zurzeit einzigen deutschen Armbandchronometer.

Hoch über der Uhrmacherstadt Glashütte, 410 Meter über dem Meeresspiegel, ist die alte Sternwarte gelegen. Einst verfallene Ruine, schmückt nun der Schriftzug „Wempe“ das aufwendig restaurierte Observatorium. Hier entstehen unsere beiden neuen Uhrenlinien: die Wempe Chronometerwerke Glashütte i/SA, die in Kooperation mit der Glashütter Uhrenmanufaktur Nomos exklusiv für uns konstruiert und gefertigt wurde, sowie die Wempe Zeitmeister Glashütte i/SA. Als zurzeit einzige, nach deutscher DIN-Norm geprüfte Armbandchronometer stehen sie für unsere Maxime, hochwertige Zeitmesser von sekundengenauer Präzision hervorzubringen. Im Jahre 1910 erbaut, um den ansässigen Uhrenmanufakturen ein verbindliches Zeitsignal zur Einstellung ihrer Uhren zu liefern, erlangt die Sternwarte somit ihre Bedeutung als „Hort der genauen Zeit“ zurück. Zwar bedarf es heute in der Feinuhrmacherei nicht mehr der Astronomie, doch ein gutes Auge, Geduld und Leidenschaft sind auch im 21. Jahrhundert gefragt: Jede unserer Uhren, die in Glashütte gefertigt und zertifiziert wird, ist stolzer Botschafter der Wempe Chronometrie. Deren neue Vielfalt es zu entdecken lohnt: unter www.chronometerwerke-glashuette.de

Chronometerprüfstelle.
14. Juli 2006

Chronometerprüfstelle.

2005 wurde der Erwerb der verfallenen Sternwarte in Glashütte zur Basis eines mutigen Unternehmens. Wempe ließ die Ruine aufwendig renovieren und richtete dort neben Produktionsräumen in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Mess- und Eichwesen Thüringen (LMET) und dem Sächsischen Landesamt für Mess- und Eichwesen (SLME) eine unabhängige deutsche Chronometerprüfstelle ein, die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland seit 37 Jahren. Zur Chronometerprüfung nach den Vorgaben der Deutschen Industrie Norm DIN 8319 werden nur komplette Uhren mit endgültigem Gehäuse, Zifferblatt und Zeigern akzeptiert. Das Uhrwerk muss sekundengenau einstellbar sein.Für weiterführende Informationen besuchen Sie auch die Chronometerwerke-/Chronometrie-Webseite.

Hellmut Wempe wurde für sein Lebenswerk vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels geehrt.
18. Oktober 2005

Hellmut Wempe wurde für sein Lebenswerk vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels geehrt.

In der von Dr. Dr. h. c. Jörn Kreke, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Douglas-Holding, am 18. Oktober 2005 vorgetragenen Laudatio auf Hellmut Wempe hieß es unter anderem: „Ihre unternehmerische Vision wurde Realität, und Sie haben erreicht, was nur wenigen gelingt: Sie haben nämlich aus dem Unternehmen Wempe die internationale Marke ‚Wempe‘ gemacht. Sie haben erreicht, dass der Kauf einer Uhr oder eines Schmuckstücks bei Wempe für die Kunden zu etwas Besonderem wurde, insbesondere auch zu einem emotionalen Wohlfühlerlebnis.“ Hellmut Wempe reagierte mit Überraschung und Stolz: „Die Auszeichnung gliedert uns in eine Reihe bedeutender Unternehmen ein und wird uns Ansporn für die Zukunft sein.“

Das Collier Chronos & Cosmos
Im Jahr 2004

Das Collier Chronos & Cosmos

Das preisgekrönte Collier Chronos & Cosmos setzt weltweit ein Zeichen als einzigartiges Juwel, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in sich birgt.

Am Anfang war ein Wettbewerb: 2004 rief die Diamond Trading Company von De Beers unter dem Titel „Diamanten – Wunder der Natur“ dazu auf, den natürlichen Diamanten in Szene zu setzen, sein mythisches Alter, seine archaische Schönheit. Kreativdirektorin Catherine Plouchard ließ sich von dieser Idee inspirieren und entwarf für die Schmuckmarke BY KIM ein nie da gewesenes Collier als Unikat: Chronos & Cosmos. Es erzählt die Geschichte des Königs der Edelsteine auf seiner Reise durch Zeit und Raum. Erzählt sie in einer universalen Sprache – organische Formen, bezwingende Ästhetik und in einer Harmonie der Gegensätze, die überall verstanden wird. Für den Namen des dann als Juwel unter Juwelen preisgekrönten Colliers standen zwei altgriechische Begriffe Pate: Chronos bedeutet Zeit, Cosmos bezeichnet das Universum. Chronos & Cosmos fasziniert als erlesene Kostbarkeit, als Meisterwerk des Designs und der Goldschmiedekunst. Dabei ist es weich und anschmiegsam zu tragen. In diesem Talisman de luxe verbinden sich Kreativität, hochwertigste Materialien, sinnliche Ästhetik und unvergleichliche Handwerkskunst. Das Collier wurde in 18k Weiß-/Gelb- und Roségold und mit naturfarbenen Diamanten gearbeitet. In die Fertigung investierten die Goldschmiedemeister und Fasser mehr als 800 Stunden. Die Trägerkette Chronos vereint opulent ein verspieltes Miteinander von zarten Kettenelementen und 570 getönten Diamanten in unterschiedlichen Größen, seltenen Farben (Kanariengelb, Cognac, Madeira) und mit besonderen Schliffformen (Navette-, Briolett-, Rosenschliff ). Kein Stein gleicht dem anderen. Lebendig wie ein Gebirgsbach fließen die beweglichen, teils in Kugellager- Manier verarbeiteten Diamanten nach unten, um schließlich grandios im Anhänger Cosmos zu münden. Die Optik befeuert ein extravagantes Pavé, das Rocky Setting: 461 strahlend weiße und lupenreine Brillanten (23,48k) in verschiedenen Größen schmiegen sich dicht an dicht zur Oberfläche von unvergleichlicher Brillanz. Chronos & Cosmos ist ein Ausnahme-Juwel, das mit seiner lebendigen Persönlichkeit, der luxuriösen Ausstrahlung und atemberaubender Präsenz konkurrenzlos ist.

Die Wempe Chronometerwerke feiern ihren 100. Geburtstag.
10. Oktober 2005

Die Wempe Chronometerwerke feiern ihren 100. Geburtstag.

Am 10. Oktober 2005 feiern die Wempe Chronometerwerke ihren 100. Geburtstag. Als Hommage für das Bekenntnis zum traditionellen Uhrmacherhandwerk gratulieren namhafte Schweizer und deutsche Manufakturen mit Armbanduhren-Sondereditionen – erhältlich ab Oktober 2005 exklusiv in allen Wempe Niederlassungen.

WEMPE präsentiert die größte Sonderkollektion der Firmengeschichte.
Im Jahr 2003

WEMPE präsentiert die größte Sonderkollektion der Firmengeschichte.

Im Jubiläumsjahr 2003 hat die einst mit 80 Mark gegründete Firma Wempe mehr als 460 Mitarbeiter und 25 Niederlassungen weltweit und macht rund 170 Millionen Euro Umsatz. Kim-Eva Wempe setzt schon lange auf Schmucklinien, als zum Jubiläumsjahr 2003 Schmuck auch von den großen Modemarken wiederentdeckt wird. Designer erobern Juwelen als neues Betätigungsfeld für modische Kreativität. Bei Juwelier Wempe hatte man eben schon immer die Nase vorn.

Der Juwelier an Bord.
Im Jahr 1999

Der Juwelier an Bord.

Eröffnung eines Shops auf dem Hapag-Lloyd-Kreuzfahrtschiff „MS Europa“, hier in Zusammenarbeit mit der Gebr. Heinemann KG, und Eröffnung einer Niederlassung im September 2000 in Madrid.

WEMPE auf der Shopping-Meile New Bond Street.
Im Jahr 1997

WEMPE auf der Shopping-Meile New Bond Street.

Nach der Eröffnung in Wiens Kärntnerstraße erfüllt sich 1997 mit einem Geschäft an der New Bond Street in London der lang gehegte Wunsch nach einer Repräsentanz auf der prominenten Shopping-Meile.

WEMPE geht in die neuen Bundesländer.
Im Jahr 1991

WEMPE geht in die neuen Bundesländer.

Es ist Wendezeit. Nach dem Mauerfall eröffnen zwischen 1991 und 1996 Geschäfte in Leipzigs Mädler-Passage, an Dresdens Altmarkt und an der Friedrichstraße in Berlin-Mitte.Und nachdem die Glashütter Manufaktur A. Lange & Söhne von der Treuhand verkauft und zu neuem Leben erweckt wurde, produziert man dort wieder mechanische Uhrenkunstwerke von feinster Qualität. Wempe wird Konzessionär. Zugleich wird die US-Außenministerin Madeleine Albright als Broschen-Liebhaberin berühmt. Als ein Staatschef sie als „Schlange“ tituliert, trägt sie beim nächsten Treffen mit dessen Stellvertreter eine Nadel mit einer Schlange an der Brust. „Broschen-Diplomatie“ kommentiert die amerikanische Presse.

Kim-Eva Wempe tritt in die Firma ein.
Im Jahr 1987

Kim-Eva Wempe tritt in die Firma ein.

1987 tritt Kim-Eva Wempe offiziell in die Firma ein. Mit der sehr erfolgreichen Linie „Il Mondo“ gibt sie 1992 als 30-Jährige ihr Debüt als Designerin, 1993 folgt die Kollektion „Shan – der goldene Drache“, danach die Kollektion „Amore“.

Eine eigene Uhren-Linie von WEMPE.
Im Jahr 1982

Eine eigene Uhren-Linie von WEMPE.

1982 lanciert Wempe die im eigenen Haus kreierte Uhren-Linie „Fifth Avenue“. Eine nächste Investition führt die Marke Wempe an die Seine. In mehreren Schritten wird der renommierte Pariser Familienbetrieb Cérésole übernommen. Wempe residiert damit an prominenter Stelle nahe dem Place de la Concorde.

Startschuss zur internationalen Expansion.
Im Jahr 1980

Startschuss zur internationalen Expansion.

Seit 1980 existiert die erste Auslands-Niederlassung an der New Yorker Fifth Avenue. Ein Meilenstein, obwohl das Konjunkturumfeld schwierig ist. Der Goldpreis steigt um 150 Prozent, und die Tiffany-Stadt hat auf einen Juwelier aus Deutschland nicht gerade gewartet. Das ist Hellmut Wempe bewusst. Sein Engagement in Amerika ist rein strategischer Natur, und er hat dabei einen langen Atem.

The Only Way Is Up!
Im Jahr 1970

The Only Way Is Up!

Wempe tritt aus dem norddeutschen Markt heraus und eröffnet 1970 in Frankfurt am Main. Damit beginnt eine Expansion, die den Namen Wempe in einige der glamourösesten Einkaufsstraßen der Welt tragen wird. Um sich von Juwelieren alten Schlages und der zunehmenden Konkurrenz der Kaufhäuser zu unterscheiden, richtet Hellmut Wempe die Unternehmensstrategie neu aus: The only way is up!Wempe wird sich an Top-Marken wie Tiffany und Cartier orientieren und die Geschäfte Zug um Zug in die allerbesten Lagen der Metropolen verlagern. Der neue Schwerpunkt liegt bei exklusiven Linien für Schmuck, Uhren und eigenen Kreationen. Die Werbung wird intensiviert, und die Geschäfte werden zum Schauplatz von Ausstellungen und Empfängen. Die wichtigste Führungskraft für die Umsetzung dieser modernen Strategie ist schon in Wartestellung: Kim-Eva, Hellmut Wempes Tochter.

Die Geburt von Kim-Eva Wempe.
Im Jahr 1962

Die Geburt von Kim-Eva Wempe.

WEMPE expandiert weiter.
Im Jahr 1960

WEMPE expandiert weiter.

Als Wempe in den Sixties neue Geschäfte in Lübeck, Bremen, Berlin und Hannover eröffnet, haben Juwelen wieder Hochkonjunktur: Richard Burton schenkt seiner zweimaligen Ehefrau Liz Taylor den sogenannten „Taylor-Burton-Diamanten“ für rund 1,1 Millionen Dollar, den Krupp-Diamanten mit 33 Karat und die legendäre „Peregrina-Perle“. Eines Abends wird diese von Fido, dem Schoßhündchen der Diva, verschluckt. Mutig greift sie ihrem kleinen Liebling in die Backentasche – und erhält das unschätzbar wertvolle Stück zurück. In den sechziger Jahren gehen Hellmut Wempes Pläne weit über deutsche Grenzen hinaus. Mit Rolex holt er eine der nobelsten Uhrenmarken nach Deutschland.

Es geht wieder aufwärts.
Im Jahr 1953

Es geht wieder aufwärts.

1953, als im Juni im Osten Berlins der erste Aufstand gegen das kommunistische Regime niedergeschlagen wird, besitzt Wempe bereits wieder fünf Juwelier-Geschäfte in Hamburg.

Das Geschäft wird einem Treuhänder übergeben.
Im Jahr 1945

Das Geschäft wird einem Treuhänder übergeben.

1945 muss Herbert Wempe die Geschäftsführung für fünf Jahre einem Treuhänder übergeben und wird später rehabilitiert. Nach der Währungsreform 1948 geht es rasch aufwärts. Der älteste Sohn Herbert jr. kehrt nicht aus dem Krieg zurück. Sein Bruder Hellmut übernimmt 13-jährig erste Aufgaben und tritt 1951 offiziell in das Unternehmen ein.

Chronometerwerke Hamburg: Ästhetik der Präzision.
Im Jahr 1938

Chronometerwerke Hamburg: Ästhetik der Präzision.

1938 kauft Herbert Wempe die Chronometerwerke Hamburg, die 1905 von großen deutschen Reedern aus Hamburg und Bremen gegründet worden waren. 1942 entwickelt Wempe ein Patent für ein Einheitschronometer, das in Hamburg bis heute produziert wird.

Neuer Stammsitz von Wempe in der Steinstraße.
Im Jahr 1923

Neuer Stammsitz von Wempe in der Steinstraße.

Im Inflationsjahr 1923 kauft Herbert Wempe das Haus an der Hamburger Steinstraße, das als „Haus Gülden Gerd“ Stammsitz der Firma wird. 1925 tragen die guten Beziehungen zur Horlogerie der Schweiz Früchte: Die Firma erhält die Hamburger Alleinvertretung für die Schweizer Uhrenmarken Omega, Longines, Movado und Zenith.

Eröffnung des ersten Geschäftes am Schulterblatt.
Im Jahr 1907

Eröffnung des ersten Geschäftes am Schulterblatt.

1907 wagt Wempe den Sprung in die Metropole Hamburg, wo er am Schulterblatt 141 das eröffnet, was man heute einen „Flagship-Store“ nennt. An der Fassade lockt eine große Uhr mit drei Zifferblättern. In nur sieben Jahren entstehen in Hamburg vier weitere Geschäfte.
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs sind die „GDW“-Uhrenketten (benannt nach den Initialen des Gründers), 25 verschiedene Trauringe ab acht Mark und die preisgünstige „Wempe Möwe Uhr“ Bestseller bei Wempe. Die „Möwe“-Taschenuhr wird in der Nähe von Genf erstmals exklusiv für einen deutschen Einzelhändler hergestellt. Bei Kriegsbeginn sinkt der Umsatz schlagartig um 75 Prozent. Der kränkliche Soldat Herbert Wempe, Sohn von Gerhard D. Wempe, welcher schon mit 15 Jahren in die Firma eintrat, wird nicht an die Front geschickt und kann sich abends um das Geschäft kümmern. Firmengründer Gerhard Diedrich Wempe stirbt am 4. Mai 1921.

Gründung eines schnell expandierenden Geschäfts in Oldenburg.
Im Jahr 1894

Gründung eines schnell expandierenden Geschäfts in Oldenburg.

Der Schiffbau erlebt in Elsfleth eine tiefe Strukturkrise. Wempe verlässt seine kriselnde Heimat, gründet ein schnell expandierendes Geschäft in Oldenburg und wird für sein großes Sortiment an Uhren und Schmuck bekannt. In Paris revolutionieren unterdes die mondänen Kreationen des René Lalique das Verständnis von Schmuck. Man schreibt das Fin de Siècle, und die spanische Tänzerin Agusta Carolina Otero, „La belle Otéro“, wird zum Sexsymbol ihrer Zeit. Ihr machen in Paris gleichzeitig der Zar, der belgische König und der Schah von Persien den Hof.

Gerhard D. Wempe lässt sich in Elsfleth nieder.
Im Jahr 1878

Gerhard D. Wempe lässt sich in Elsfleth nieder.

Als der gelernte Uhrmacher Gerhard Diedrich Wilhelm Wempe am 5. Mai 1878 mit 21 Jahren und einem Startkapital von 80 Mark den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, ahnt niemand, dass damit der Grundstein für ein international operierendes Familienunternehmen gelegt wird. Es ist Gründerzeit im deutschen Kaiserreich: Im gleichen Jahr formuliert Reichskanzler Otto Bismarck die Sozialistengesetze.

Zwei Jahre zuvor war Konrad Adenauer geboren worden – der spätere Lenker einer zweiten Gründerzeit. Gerhard D. Wempe ist ein Marketing-Talent. Er legt die Uhren dekorativ auf selbst gemachte, samtbezogene Tafeln, die „Kartuschen“, und baut große Schaufenster und Schaukästen in die Stube seiner Tante ein. Wempe kann sich bald nicht nur einen Gehilfen leisten, sondern auch ein Hochrad – damals als Statussymbol sehr beliebt. In seiner Freizeit trainiert er im Turnverein und liegt auch hier im Takt mit dem Zeitgeist.