So sieht es aus, wenn ein Juwelier Zeitgeschichte schreibt. Wempe präsentiert die zurzeit einzigen nach deutscher DIN-Norm geprüften Armbandchronometer. Die Modelle der Linien Wempe Chronometerwerke und Wempe Zeitmeister bilden die exklusive Serie der Wempe Glashütte i/SA. Freuen Sie sich auf Uhrmacherkunst „made in Glashütte i/SA“ – und sekundengenaue Präzision.

Wer die exakte Zeit will,
muss nach den Sternen greifen!

Die Fertigung eines Chronometers erfordert das nötige Maß an Zeit und Ruhe. Je mehr der Uhrmacher davon in eine Uhr investiert, desto mehr gibt sie später ihrem Besitzer davon zurück. Als sich Wempe vor einigen Jahren entschloss, eine eigene Produktionsstätte für Chronometer in Glashütte zu betreiben, kam nur ein Ort dafür in Frage - die historische Sternwarte.

Sehen Sie sich unseren Glashütte-Film an:

 

Die historische Sternwarte
bleibt eine Sternwarte

Im Laufe eines Jahres bietet das nächtliche Firmament immer wieder Faszination in einer unglaublichen Vielfalt. Auch in der Glashütter Sternwarte kann man diese Faszination des Kosmos am Teleskop selbst erleben.

Seit dem Frühjahr 2006 hat Wempe die historische Sternwarte wieder mit astronomischen Geräten ausgestattet und das Observatorium für die Sternbeobachtung hergerichtet.

Für die Besichtigung der Glashütter Sternwarte ist eine Anmeldung dringend notwendig, da aufgrund der Größe nicht mehr als 5 Leute die Kuppel gleichzeitig betreten können.

Ein einmaliges Erlebnis ist es allemal.

 

Die Historie der Sternwarte

In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ließen sich immer mehr renommierte Uhrmacher in Glashütte nieder und begründeten mit ihren wegweisenden Erfindungen den Ruf des Ortes als deutsches Uhrmacher-Mekka.

Schon bald fanden Ihre außergewöhnlichen Zeitmesser über die Grenzen hinaus Beachtung und Anerkennung.

Um die Uhren auf eine einheitliche Zeit einstellen zu können, bedurfte es eines verbindlichen Zeitsignals als Referenz. Dieses wurde von der Sternwarte in Berlin an die Uhrmacherschule und die Manufakturen in Glashütte gesendet.

Die damit verbundene Zeitgenauigkeit entsprach aber schon lange nicht mehr dem Anspruch an die Präzision der Glashütter Zeitmesser.

Glashütte brauchte ein eigenes Teleskop in einer eigenen Sternwarte - 1910 war es dann soweit. Auf Initiative der Glashütter Uhrmacherverbindung, konnte die Sternwarte schließlich Ihren Betrieb aufnehmen. Glashütte hatte jetzt neben einem eigenen Zeitsignal auch eine Schulsternwarte, die für die Uhrmacherschule genutzt werden konnte.

Ende der 30er Jahre kamen 2 Uhrmacher zusammen, die den Werdegang der Sternwarte entscheidend beeinflussen sollten: Otto Lange, Enkel des Begründers der sächsischen Uhrenindustrie Ferdinand A. Lange, und Herbert Wempe, Inhaber der Wempe Chronometerwerke, gründeten gemeinsam die Arbeitsgemeinschaft „Sternwarte Glashütte“.
Ihr Ziel: Ein Forschungs- und Weiterbildungsinstitut für junge Uhrmacher sowie ein Réglage- Institut zu etablieren.

Mit dem Krieg folgten schwere Zeiten für die Sternwarte. Ende der 40er Jahre lösten die Alliierten die Uhrmacherverbindung in Glashütte auf. Die Sternwarte wurde zum kommunalen Eigentum und drohte im geteilten Deutschland in Vergessenheit zu geraten.

Als sich Wempe vor einigen Jahren entschloss, eine eigene Produktionsstätte für Chronometer in Glashütte zu betreiben, kam nur ein Ort dafür in Frage. Wo sonst, wenn nicht in der alten Sternwarte ließe sich besser die Zeit messen? Wo sonst, ließen sich besser exakte Zeitmesser fertigen und prüfen?

Und so hat Wempe die mittlerweile zur Ruine zerfallene Sternwarte aufwändig restauriert und dort eine eigene Produktionsstätte für die eigenen Uhrenlinien der Wempe Glashütte i/SA eingerichtet...




Kommen Sie uns in einer unserer Niederlassungen besuchen
und lassen Sie sich die Uhren aus Glashütte vorlegen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.