Wempe – Schmucklexikon

Profitieren Sie von unserem Wissen und unserer Erfahrung - schlagen Sie Begriffe und Themenbereiche nach die Sie interessieren und bei denen Sie bisher nicht weiter wissen.

Baguette

Der Baguetteschliff ist eine besondere Art des Edelsteinschliffs.
Seine Form ist schmal, rechteckig und mit ausgeprägter, länglicher Tafel, um die zwei Reihen von lang gestreckten Facetten treppenartig angeordnet sind. Diese Schliffform wurde um 1925 entwickelt und zunächst nur für Diamanten verwendet, später auch für andere Steine. Besonders geeignet ist sie für durchsichtige Steine.

Bajonettverschluss

Der Bajonettverschluss ist eine sowohl sichere als auch innovative Verschlusstechnik für Colliers.
Eine Schließe, die oft als schmückendes Mittelteil auftritt, hat an zwei Seiten ein kleines Loch mit Scharnieren. In dieses passen zwei Stifte, die an jedem Ende des Colliers angebracht sind und die durch eine Drehbewegung in der Schließe arretiert werden können. Dieses Prinzip erlaubt, dass Schließen an verschiedenen Colliers getragen werden können bzw. ein Collier mit verschiedenen Mittelteilen geschmückt werden kann.

Barockperle

Es ist nicht selbstverständlich, dass bei der Perlzucht runde Exemplare entstehen.
Ganz im Gegenteil: Die meisten Perlen geraten aus der Form. Wenn sie in verschiedene Richtungen wachsen und außergewöhnliche Gestalt annehmen, werden sie Barockperlen oder Off-Shape-Perlen genannt. Je nach Form sind sie sehr gefragt, da aus ihnen individueller Schmuck entstehen kann.

Behandelt

Manche Edelsteine können in ihrer ursprünglichen Farbe verändert werden: Beim Erhitzen auf mehrere hundert Grad können unregelmäßige oder wenig attraktive Farbnuancen verbessert werden.
Am bekanntesten ist die thermische Behandlung des Amethysts, der je nach Behandlungsdauer und Temperatur gelb (Zitrin) oder grün (Prasiolith) werden kann. Durch das so genannte Brennen können grünstichige Aquamarine eine meerblaue Farbe erhalten und dunkle Turmaline aufgehellt werden. Diese Farbveränderungen sind sehr naturgetreu und völlig unbedenklich.

Beryll

Beryll bezeichnet eine Gruppe von Mineralien, die in verschiedenen Farben auftreten.
Ist ein Beryll grün, wird er Smaragd genannt, ist er blau, heißt er Aquamarin. Zur Familie gehören auch der gelbe Goldberyll, der grünlich gelbe Heliodor und der rosafarbene Morganit; andere Farbvarianten bezeichnet man als Edelberyll. Im Mittelalter wurden Aquamarine fein geschliffen in die Gucklöcher von Monstranzen eingesetzt, was eine vergrößernde Wirkung hatte. Dies führte im 14. Jahrhundert zur Verwendung des Berylls als optisches Hilfsmittel. Daher leitet sich das Wort „Brille“ vom Beryll ab.

Bicolor

Bicolor ist die Kombination von zwei Goldfarben.
Sehr gängig ist dabei die Kombination von Gelb- und Weißgold, was zu schönen Farbspielen und Designakzenten führt. Es können jedoch auch andere Töne – zum Beispiel Rotgold und Weißgold – miteinander kombiniert werden.

Boutonperle

Bouton heißt Knopf – eine Boutonperle ist also wie ein Knopf geformt, eher flach und rund.
Schließlich ist die Entstehung von perfekten, kugelförmigen Perlen bei der Zucht nicht selbstverständlich. Ovale, unregelmäßige oder Barockperlen sind sogar weit häufiger. Doch neben der klassischen Kugel sind auch andere symmetrische Formen wie die Boutonperle sehr begehrt.

Brillant

Als Brillant wird ein Diamant bezeichnet, der im Brillantschliff gestaltet ist.
Dieser wurde 1910 aus dem Altschliff entwickelt. Der Brillantschliff gilt als vollkommen für den Diamanten, da er dessen Feuer, Leuchtkraft und Ausstrahlung am besten zur Geltung bringt. Der Brillant hat genau festgelegte Proportionen. Von der Seite betrachtet entspricht er zwei gegeneinander gestellten oktogonalen Pyramiden, doch von oben gesehen ist er rund. Auf der Oberseite hat er mind. 32 Facetten, die in bestimmten Winkeln rund um die Tafel angeordnet sind. Im Unterteil weist er nochmals mindestens 24 Facetten auf. Die Bezeichnung „Brillant“ darf sich nur auf den runden Diamanten im Brillantschliff beziehen. Auch Farbsteine können im Brillantschliff gestaltet werden und heißen dann zum Beispiel „Granat im Brillantschliff“.

Brillanz

Brillanz (vom französischen „briller“ – glänzen) bezeichnet die Leuchtkraft eines Edelsteins.
Fachleute verstehen darunter die Gesamtlichtwirkung an der Steinoberfläche. Hervorgerufen wird die Brillanz durch Reflexion des einfallenden Lichts. Diese ist vom Brechungsindex des Steins und von der Beschaffenheit der Steinoberfläche abhängig, nicht von der Farbe. Je höher die Lichtbrechung, desto stärker der Glanz. Beim Diamantschliff ist der ideale Zustand eine Totalreflexion, durch die das einfallende Licht wieder nach oben aus dem Stein austritt.

BY KIM

Mit ihrer Schmuckkollektion BY KIM fügt Kim-Eva Wempe dem Unternehmen Wempe einen ganz persönlichen Akzent hinzu.
Hier vereinigen sich die Erfahrung und Kompetenz des Hauses Wempe mit dem Anspruch femininer Sensibilität für hochwertigen Schmuck.